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20 Jahre nach dem Tsunami

Heute vor 20 Jahren, am 26. Dezember 2004 um 00:58 Uhr unserer und 07:58 Uhr Ortszeit, wurde 85 km vor der Nordwestküste der indonesischen Insel Sumatra das drittstärkste jemals aufgezeichnete Beben gemessen. Es löste eine Reihe verheerender Tsunamis an den Küsten des Indischen Ozeans aus. Insgesamt starben durch das Beben und seine Folgen etwa 230.000 Menschen. Allein in Indonesien rund 165.000 Menschen, weitere Zehntausende in Sri Lanka, Indien und Thailand.

Ein Jahr danach war ich mit Caritas International vor Ort. Der Wiederaufbau machte Hoffnung.
Aber das ganze Ausmaß der Katastrophe war noch überall sichtbar.

Unter den Toten waren auch etwa 2.000 ausländische Touristen, die an den betroffenen Küstenabschnitten ihren Weihnachtsurlaub verbracht hatten. Die Hälfte davon aus Schweden und Deutschland.

Den Toten, die geborgen werden konnten, die Würde zurückgeben. Das war eine Aufgabe der Leichenidentifizierungsstelle des Bundeskriminalamtes im thailändischen Phuket.
Ein Jahr lang arbeitete die Crew unter unvorstellbaren Bedingungen und schwerster psychischen Belastung.

Mit meinem Beitrag vom 26. Dezember 2005 für den Deutschlandfunk möchte ich auch an die Arbeit der Helferinnen und Helfer erinnern.

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