Franz Josef Wagner hat am 13.08.2012 Post an Olympia 2012 geschickt. Und Olympia 2012 hat geantwortet.
Lieber Franz Josef Wagner,
schade, dass jetzt nicht alles vorbei ist. Sie schreiben immer noch.
Wenigstens putzen Sie sich die Zähne und betätigen die Toilettenspülung. Aber machen Sie mir nicht weis, dass diese Haare geföhnt seien.
Ich hingegen hätte etwas gegeben, wenn ich einen lauten Fön gehabt hätte, als so mancher Reporter angefangen hat zu schreien.
Sie haben also von morgens bis nachts Olympia gesehen. Und das beeindruckendste (das groß geschrieben wird, nebenbei) waren für Sie die Kameraeinstellungen. Beim Rudern, beim Turnen.
Können wir demnach davon ausgehen, dass Sie beim Turnen und Rudern nicht auf der Toilette saßen und nicht nur lediglich dem Ton lauschen mussten, der lauter war als die Toilettenspülung?
Aber, Sie Flachspüler, es waren die Spiele der Frauen. Sie sahen aber nur das Gesicht des Ruderers, wie er das Limit überschritt und wie er in diese Sphäre des Siegens und Verlierens kommt.
Ihnen war es egal, ob das ein Deutscher, ein Puertoricaner, ein Chinese ist.
Was uns Olympische Spiele in London fasziniert, ist, was Menschen alles aus ihrem Kopf laufen lassen können.
Herzlichst
Ihr Olympia 2012
