Post an Wagner

Veröffentlicht am 15. Oktober 2012 | von Martin Kissel

Vom Friedensnobelpreis

Franz Josef Wagner hat am 15.10.2012 Post an den Friedensnobelpreis geschickt. Und der Friedensnobelpreis hat geantwortet.

Lieber Franz Josef Wagner,

ich lese Ihre Post an mich und versuche vergeblich, einen Sinn bereits im ersten Satz zu finden.

Sie sprechen mich an, teilen mir mit, dass wir Europäer sind, ja, sogar Nobelpreis. Das wusste ich schon vorher, dass ich Nobelpreis bin.

Und dann fragen Sie sich, wer mich entgegennehmen soll, Sie oder ich.

Verstehe ich Sie richtig, dass ich mich selbst entgegennehmen könnte?

Sind Sie sicher, dass der Penner vor Ihrer Haustür schläft und nicht hinter Ihrer Wohnungstür?

Bei Oslo versteht er Loch, ab in den Knast. Öhhhh????????? (Haben Sie das wirklich so hingeschrieben?)

Es leben Menschen in Deutschland unter Torbrücken, Sie decken sich mit einem verfaultem Boulevard-Blatt zu.

Früher waren sie in der Bildzeitung Hartz IV-Abzocker. Als die Hetzkampagnen Erfolg zeigten, zogen sie unter die Torbrücken.

Keine Post ist mehr zu ihnen zustellbar.

Auch nicht Ihre. Ein bisschen Glück ist ihnen geblieben.

Herzlichst
Ihr Friedensnobelpreis

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