Arbeitskampf im SWR

Veröffentlicht am 21. August 2014 | von Martin Kissel

++++ Teil 13 – Neues aus Münchhausen ++++

Im offenen Brief an den Intendanten des SWR hatte ich detailliert nachgewiesen, dass der Syndikus im SWR-Justitiariat, Peter Wiechmann, mehrfach vor Gericht und dem Gericht gegenüber gelogen hat. Eine Woche später antwortete Intendant Peter Boudgoust. Nein, er ließ antworten.

Der Leiter der Intendanz, Thomas Dauser, übernahm diese Aufgabe. Doch statt zur Aufklärung, die einer gebührenfinanzierten öffentlich-rechtlichen Medienanstalt durchaus anstünde, taugt das Papier aus Stuttgart lediglich dazu, den inneren Zustand der Anstalt zu dokumentieren. Und der ist – was die ihre Glaubwürdigkeit angeht – mehr als bedenklich.

Wie weiland die Bildzeitung die „DDR“ in Anführungsstriche zu setzen pflegte, bediente sich auch der Leiter der Intendanz dieses unbrauchbaren Stilmittels, als er mir auf meinen „offenen Brief“ antwortete.

Sein Schreiben beinhaltet – trotz meiner lückenlosen Beweisführung – die übliche Zurückweisung der Vorwürfe. Doch weiter heißt es dort wörtlich: „So hat der Rechtsvertreter des SWR im laufenden Gerichtsverfahren zu keiner Zeit behauptet, Sie hätten „keinen festen Wohnsitz und würden in einem Wohnmobil leben“.

Allein, auch diese Aussage ist eine Lüge! Der Leiter der Intendanz führt im SWR selbständig oder im Auftrag des Intendanten – unbeeindruckt von den tatsächlichen Begebenheiten – das System der nicht strafbewehrten Falschdarstellungen fort.

Es ist dieses Schreiben der vorsitzenden Richterin am Arbeitsgerichts Freiburg, das unmissverständlich den Beweis für die Richtigkeit meiner Behauptung erbringt und es überführt gleichzeitig den SWR erneut einer Lüge.

Man mag das Vorgehen des SWR dumm, dreist oder gar dummdreist nennen. Auf jeden Fall zeigt es, dass sich dieser öffentlich-rechtliche Sender nicht zu schade ist, die Wahrheit zu beugen. Das ist ein Skandal – und er wird nicht ohne Folgen bleiben.

(Nachtrag vom 7. Oktober 2014: Dieser Blogeintrag muss in Verbindung mit dem folgenden – Teil 14 – gesehen werden, da die gelb markierte Formulierung der Vorsitzenden Richterin in obigem Schreiben inhaltlich nicht haltbar ist.)

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