Arbeitskampf im SWR

Veröffentlicht am 6. Mai 2014 | von Martin Kissel

++++ Teil 11 – Berufung im Sozialgerichtsverfahren ++++

Da sich die Deutsche Rentenversicherung Bund (DRB) mehrfach geweigert hat, ein Statusfeststellungsverfahren in meiner Sache durchzuführen, musste ich die DRB auf Durchführung verklagen. Dies geschieht vorm Sozialgericht.

Obwohl der SWR nicht Partei im Sozialgerichtsverfahren ist, lässt der Justitiar des SWR, Peter Wiechmann, dem Landessozialgericht seine Sichtweise der Dinge zukommen. Dort teilt er unter anderem mit, dass er dieses Verfahren schlicht für unnötig halte. Denn das Arbeitsgericht Freiburg sei ja bereits zu einer Entscheidung gekommen.

Warum die geltende Rechtslage nicht die Sichtweise des SWR-Juristen spiegelt, erläutert meine Anwältin in ihrem Schreiben an das Landessozialgericht.

Unterdessen ziehen meine Veröffentlichungen Kreise. Während das Medienunternehmen SWR keine meiner Anfragen beantwortet, ergeben die vielen Mosaiksteinchen, die ich zusammentrage, so langsam ein anschauliches Bild. Es trägt nicht zur Imagepflege der Sendeanstalt bei. Mehr noch: es schädigt das Ansehen der öffentlich-rechtlichen Grundauslegung.

Was ist inzwischen an den anderer Stelle innerhalb des Hauses geschehen? SWR3-Comedychef Andreas Müller schickt im Auftrag von Wiechmann keine „Angebote“ mehr an mich, weitere Folgen der Comedyreihe Kanzlerin voll direkt zu produzieren. Die Hintergründe hatte ich hier im Blog ja bereits geschildert.
Auf Müllers „Angebote“ habe ich nicht reagiert, was nur wenig verwunderlich sein dürfte, denn der SWR hat mir im Freiburger Studio alle Arbeitsgrundlagen inklusive Büro entzogen.
Wie fadenscheinig die „Arbeitsangebote“ des SWR3-Comedychefs waren, zeigt auch der Umstand, dass, während Müller mir Angebote schickte, er gleichzeitig beim freien Autoren Dirk Matlik Kanzlerin voll direkt-Folgen in Auftrag gab, der sie auch dann tatsächlich produzierte. So viel zur vertrauenswürdigen Zusammenarbeit mit SWR3.
Zu gegebener Zeit werde ich an dieser Stelle auch die offenen Fragen zum Urheberrecht in dieser Angelegenheit klären lassen. Denn wie der Tagesschau-Remix war und ist auch Kanzlerin voll direkt meine Idee und mein Werk.

Inzwischen habe ich auch beim Finanzamt Freiburg beantragt, beim SWR eine Betriebsprüfung in meiner Angelegenheit durchführen. Der Hintergrund: der öffentlich-rechtliche Südwestrundfunk hat dem Gericht gegenüber Zahlen zu meinen Einkünften genannt, die weit abweichen von denen, die er mir gegenüber erklärt hat und nach deren Grundlage ich meine Steuererklärung erstellt habe. Demnach hätte ich in all den Jahren deutlich zu viel an Steuern bezahlt. Es sei denn, die Zahlen, die der SWR mir gegenüber in meinen offiziellen Bescheinigungen über die Jahresverdienste gemacht hat, sind zutreffend. Dann aber hätte der Südwestrundfunk dem Gericht gegenüber wissentlich auch noch falsche Angaben zu meinen Einkünften gemacht.
Ich habe den SWR mehrfach um Aufklärung des Sachverhaltes gebeten. Er reagiert nicht.

 

 

 

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